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Niners Chemnitz entgehen einer Blamage nur knapp: „Kein einziges leichtes Spiel bisher!“

Chemnitz – Im letzten Heimspiel der BBL-Hauptrunde haben die Niners Chemnitz nur knapp eine peinliche Niederlage verhindert! Gegen die mit einer Serie von fünf Pleiten angereisten Skyliners Frankfurt verspielte das Team von Trainer Rodrigo Pastore (53) in der zweiten Halbzeit einen komfortablen 17-Punkte-Vorsprung, kämpfte sich jedoch in die Verlängerung zurück und sicherte sich letztlich mit 86:82 (71:71, 46:31) den Sieg.

Vor rund 4500 Fans in der Messe Chemnitz überzeugte vor allem Kevin Yebo (30) mit 22 Punkten und sieben Rebounds. „Wir waren auf einen harten Kampf vorbereitet. Bislang hatten wir in dieser Saison kein einziges einfaches Spiel. Wir müssen stets bis zum Schluss alles geben“, betonte Yebo gegenüber DYN.

Der Center ist der einzige Spieler, der über Monate hinweg konstant gute Leistungen bringt. Ob er mit der „Orange Army“ in dieser Saison noch einmal in der Messe auflaufen wird, entscheidet sich am 34. und letzten Spieltag.

Am Sonntag reisen die Chemnitzer zu den Löwen nach Braunschweig. Diese stehen seit Donnerstagabend als Absteiger fest, obwohl sie selbst an diesem Tag nicht im Einsatz waren. Der Aufsteiger Jena bezwang in der Verlängerung den Tabellenletzten Heidelberg, sicherte sich als 16. den Klassenerhalt und machte es Braunschweig unmöglich, noch aufzuholen.

Mit dem knappen Sieg gegen Frankfurt verteidigten die Niners den zehnten Tabellenplatz. Gewinnen sie am Sonntag (16.30 Uhr), folgt nächste Woche die Play-In-Runde. Bei einer Niederlage wäre die Saison vorbei.

„Nahiem Alleyne hat uns große Schwierigkeiten bereitet. Es gelang uns nicht, uns im Verlauf des Spiels besser auf ihn einzustellen“, erklärte Pastore nach dem Heimsieg am Donnerstagabend.

Alleyne (24) war bei den von Verletzungen geplagten Hessen fast durchgehend auf dem Feld und erzielte 26 Punkte. Mit Isaiah Swope (23), der 23 Zähler beisteuerte, hatten die Gäste zudem einen weiteren zuverlässigen Werfer in ihren Reihen.

Nach dem 57:40 (28. Minute) brachen die Niners völlig ein. Im Schlussabschnitt gelangen ihnen nur noch elf Punkte. „Wir wurden zunehmend anfällig, spielten nicht mehr als Team und konnten unser Potenzial nicht abrufen. Solche Spiele müssen wir einfach souveräner, reifer und klüger zu Ende bringen“, sagte Pastore.

Ob seine Mannschaft dies am Sonntag in Braunschweig umsetzen kann, bleibt abzuwarten.