Entscheidung nächste Woche: Können die Niners Chemnitz erneut im EuroCup antreten?
Chemnitz – Mit 16 Siegen und Rang zwölf nach der Hauptrunde verpassten die Niners Chemnitz den Einzug in die Play-offs der Basketball-Bundesliga. Bedeutet das zugleich das Aus für die Teilnahme am internationalen Wettbewerb?
Derzeit schweigen die Verantwortlichen zu diesem Thema. Die Anhänger warten bislang noch vergeblich auf Neuverpflichtungen. Erste Bekanntgaben will der Club im Laufe dieser Woche machen.
Ebenso gibt es bisher kaum offizielle Aussagen darüber, dass viele Spieler aus dem bisherigen Kader nicht zurückkehren werden.
Fest steht: Trainer Rodrigo Pastore (53) beginnt Anfang August mit seiner Mannschaft die Vorbereitung. Bis dahin wird auch entschieden sein, ob die Sachsen in der Saison 2026/27 erneut auf europäischer Bühne vertreten sein werden.
Eine Teilnahme an der Basketball Champions League oder am Europe Cup – beide Turniere werden von der FIBA ausgerichtet – erscheint eher unwahrscheinlich.
Matthias Pattloch, Pressesprecher der Niners, erklärte gegenüber TAG24: „Durch unsere Platzierung in der BBL haben wir kein direktes sportliches Anrecht auf einen Startplatz. Dennoch besteht immer eine geringe Möglichkeit.“
In der vergangenen Spielzeit trat Pastores Team erstmals im hochkarätig besetzten ULEB EuroCup an. Für die Teilnahme müssen die Clubs nicht zwangsläufig sportlich qualifiziert sein, sondern durchlaufen einen Bewerbungsprozess.
Die Chemnitzer haben ihre Unterlagen bereits eingereicht. Die Chancen auf eine zweite Teilnahme stehen nicht schlecht, zumal der zweitwichtigste europäische Wettbewerb von bislang 20 auf 32 Teams erweitert werden soll.
Eine endgültige Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen und wird voraussichtlich gegen Ende der kommenden Woche erwartet.
Ein anderes BBL-Team ging bereits voran: Die Frankfurt Skyliners erhielten eine Zusage für den EuroCup – und zwar für drei Jahre. Dies gaben die Hessen am Dienstagabend auf ihrer Website bekannt.
Sportlich schnitten die Skyliners sogar schlechter ab als die Niners: Mit zwölf Siegen aus 34 Begegnungen belegten sie Platz 15.