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Tragischer Vorfall bei Pferdemesse in Leipzig: Deutscher Olympionike muss sein Pferd einschläfern lassen

Leipzig – Am Donnerstag startete in Leipzig die Messe „Partner Pferd“. Im Rahmen der Veranstaltung finden traditionell hochrangige Springprüfungen des FEI Weltcups im Springreiten statt. Kurz vor Beginn ereilte den deutschen Reiter Christian Ahlmann (51) jedoch ein schwerer Schicksalsschlag.

Sein Pferd D‘Aganix 2000 Z musste trotz intensiver tierärztlicher Betreuung eingeschläfert werden. Diese traurige Nachricht veröffentlichte der Olympiateilnehmer am Donnerstagabend auf seinen Social-Media-Kanälen.

Der zwölfjährige Hengst konnte sich aus bislang ungeklärten Gründen beim Entladen in Leipzig aus dem Transporter befreien.

„Auf dem glatten Untergrund verlor er den Halt, stürzte und zog sich dabei eine so gravierende Oberschenkelverletzung zu, dass eine Heilung ausgeschlossen war“, schrieb Ahlmann.

Die Entscheidung, das Pferd noch vor Ort in Leipzig einzuschläfern, fiel, da ein schmerzfreies Weiterleben nicht möglich gewesen wäre. „Diese Wahl zu treffen, war unfassbar schwer, doch sie geschah aus Liebe und aus Verantwortung ihm gegenüber“, erläuterte der Reiter.

Eigentlich hatte der deutsche Springreiter geplant, am Wochenende mit D‘Aganix beim Weltcup in Leipzig zu starten. Nun sagte er seine Teilnahme ab und trat die Rückreise an.

Ahlmann, der bei Olympischen Spielen zweimal Bronze mit der Mannschaft errungen hat und dreimal Weltmeister wurde, trat bereits bei zahlreichen Springturnieren erfolgreich mit D‘Aganix an.

Das Pferd stammt aus dem renommierten belgischen Gestüt Zangersheide, das im Pferdesport einen exzellenten Ruf genießt. Zuchtpferde von dort haben in Zusammenarbeit mit ihren Reitern bereits unzählige Wettbewerbe und Olympische Spiele für sich entschieden.