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SPOBIS 2026 gestartet: CEO richtet eindeutige Botschaft an die neue Sportbusiness-Generation

Hamburg – Die SPOBIS Conference 2026 wurde nun offiziell eröffnet. Geschäftsführer Marco Klewenhagen (54) begrüßte die Teilnehmenden mit leichter Verspätung und wandte sich mit einer klaren Botschaft an die "neue Generation" im Sportgeschäft.

Etwa 20 Minuten später als geplant betrat zunächst Moderatorin Christina Rann (43) die Bühne.

„Für mich ist dies das wichtigste Event des Jahres“, erklärte die Hamburger Sportjournalistin. „80 Stunden Programm verteilt auf zehn Bühnen – ich hoffe, Sie sind bereit!“

Die Verzögerung entstand aufgrund des starken Schneefalls in Hamburg.

Viele Gäste hatten deshalb Schwierigkeiten, rechtzeitig den Saal Z zu erreichen und verpassten die Eröffnungsrede von Klewenhagen.

Um circa 10:25 Uhr ergriff der SPOBIS-CEO schließlich das Wort und erklärte die gleichnamige Konferenz offiziell für eröffnet. Ein besonderes Jubiläum begleitet das Event: SPOBIS feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen.

„Vor 30 Jahren herrschte eine unglaubliche Aufbruchsstimmung, es gab zahlreiche Möglichkeiten, Dinge zu gestalten und umzusetzen“, erinnerte sich der 54-Jährige. „Heute möchte ich vielen Mut zusprechen: Seid wagemutiger und bringt etwas mehr Rock ’n’ Roll in eure Arbeit.“

Zuvor betonte er jedoch, wie sehr er von der mittlerweile dritten Generation im Sportbusiness überzeugt sei. „Sie sind hervorragend ausgebildet und verfügen über viel Wissen. Das beeindruckt mich sehr!“

Dennoch warnte er davor, zu viel zu hinterfragen und sich teilweise zu zurückhaltend zu verhalten.

„Wir haben die Champions League ins Leben gerufen – das gerät gern in Vergessenheit. Tatsächlich waren es zwei Deutsche, die das ermöglichten“, unterstrich Klewenhagen. „Als Branche waren wir lange Zeit führend. Vielleicht haben wir etwas von dieser Rolle verloren, aber wir können sie zurückerobern.“

Um diesen Weg wieder einzuschlagen, setzt SPOBIS weiterhin verstärkt auf internationale Vernetzung – mit sichtbarem Erfolg, wie Klewenhagen berichtete.

„Hätte mir vor zwei Jahren jemand gesagt, dass uns der Super Bowl terminlich einmal in die Quere kommt, hätte ich nur müde gelächelt. [...] Heute reisen unsere Gäste sogar extra um, um dabei sein zu können.“