„Flieg hoch, Papa“: 16-jähriger Sohn von verstorbenem Olympia-Snowboarder meldet sich nach Lawinenunglück
Schweiz – Dieses Bild berührt tief: Nur wenige Tage nach dem tragischen Tod des ehemaligen Olympia-Snowboarders Ueli Kestenholz (†50), der bei einer Lawine in der Schweiz ums Leben kam, verabschiedet sich sein 16-jähriger Sohn Kalani in den sozialen Medien von seinem Vater.
„Flieg hoch, Papa. Wir vermissen dich“, schrieb der Jugendliche zu einem Foto, das ihn gemeinsam mit seinem Vater und seinem sieben Jahre jüngeren Bruder Kai zeigt, in seiner Instagram-Story. Zudem ergänzte er das Bild mit einer weißen Taube und einem Herzsymbol.
Der 50-jährige Profi im Extremsport wurde am Sonntag bei einem Ausflug im Lötschental im Kanton Wallis von einer Lawine erfasst und verschüttet. Für ihn kam leider jede Rettung zu spät.
Das Foto, das sein Sohn nun teilte, ist etwa drei Jahre alt und entstand beim Banked Slalom Open in Laax – einem Snowboard-Wettbewerb für Amateure aller Altersklassen.
„Und dann ist das passiert!“, kommentierte Kestenholz damals das Bild.
„Mit Kai auf dem zweiten Platz und Kalani auf dem dritten in ihren Kategorien haben wir das Podium komplett gemacht“, fügte der mehrfacher Olympiasieger hinzu, der an diesem Tag offenbar das Rennen für sich entscheiden konnte. „Kaum zu glauben, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich ein wenig stolz bin.“
Der gebürtige Thuner berichtete bereits vor einigen Jahren im Interview mit „Thunersee Liebi“, dass sein ältester Sohn schon mit drei Jahren seine Begeisterung für Wintersport und Extremsportarten entdeckte. „Kalani wollte unbedingt Skifahren lernen“, erzählte er damals.