zurück

„Erzählung voller Unsinn“: Skateboard-Ikone Tony Hawk stellt sich gegen Epstein-Gerüchte zur Wehr

USA – Mit der Veröffentlichung weiterer Dokumente durch das US-Justizministerium gewinnt der Epstein-Fall zunehmend an Fahrt. Nun sah sich auch die Skateboard-Legende Tony Hawk (57) gezwungen, sich dazu zu äußern.

In seiner Instagram-Story wies der 57-Jährige alle Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) als frei erfunden zurück und kritisierte einen „Sumpf von Falschinformationen“.

Der Name des weltweit bekannten Skateboard-Pioniers tauchte in den kürzlich veröffentlichten Ermittlungsakten insgesamt dreimal auf. Zwei der Nennungen bezogen sich allerdings lediglich auf das Videospiel „Tony Hawk: Shred“.

Laut einer Quelle eines FBI-Agenten soll ein mutmaßliches Opfer zudem berichtet haben, dass sie im Alter von 13 Jahren auf die berüchtigte Epstein-Insel gebracht worden sei. In den Unterlagen heißt es: „(Redigiert) sagte, sie sei dort gewesen, als Prinz Edward dort war und als Tony Hawk auf der Insel geheiratet habe.“

Der „Birdman“ ist mittlerweile dreimal geschieden und mit seiner vierten Ehefrau Catherine Goodman verheiratet. „Hier sind die Fakten und der zeitliche Ablauf meiner Hochzeiten. Es tut mir leid, wenn das nicht in das Narrativ voller Unsinn passt“, schrieb Hawk in seiner Story.

Im Anschluss listete der Kult-Sportler auf, dass er 1990 in Fallbrook (Kalifornien), 1996 in San Diego, 2006 auf Fidschi und schließlich 2015 in Irland geheiratet habe.

Interessanterweise war einer der Fotografen der Zeremonie auf Fidschi zufällig ein gewisser Mark Epstein. Dieser stehe jedoch in keinerlei Verbindung zu dem US-amerikanischen Investmentbanker, der 2019 während der Untersuchungshaft Suizid beging.

Hawk betonte, Jeffrey Epstein niemals getroffen und nie dessen Insel besucht zu haben. „Das sind alles leicht verifizierbare Fakten. Die Tatsachen sind nicht austauschbar“, ergänzte der Skateboarder.