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Olympiasieger Liebscher-Lucz ringt um Teilnahme bei Raab & Bully

Köln/Dresden – Statt am Kanubecken stand Kanu-Olympiasieger Tom Liebscher-Lucz (31) aus Dresden plötzlich im Rampenlicht eines TV-Studios. Bei Stefan Raab kämpfte er in der „Stefan Raab Show“ um einen Platz in der großen Samstagabend-Show „Stefan und Bully gegen irgendson Schnulli“.

Schon beim Betreten des Studios wurde deutlich: Hier ist kein gewöhnlicher Teilnehmer! Moderator Frank „Buschi“ Buschmann (61) stellte Tom als Olympiasieger vor und weckte damit sofort die Aufmerksamkeit von Stefan Raab (59).

Raab zeigte sich neugierig, scherzte über den Kanusport, brachte aber zugleich deutlich seine Wertschätzung für die Sportart zum Ausdruck, die Tom so sehr am Herzen liegt.

Das Konzept der Sendung sieht vor, dass mehrere Kandidaten in unterschiedlichen Disziplinen – von Geschicklichkeit und Kraft bis hin zu Quizfragen – gegeneinander antreten. Nur wer sich behauptet, zieht in die Show gegen Raab und Bully (57) ein. Tom startete mit viel Elan!

Im ersten Wettbewerb mit Hantelscheiben bewies er starke Nerven und setzte sich durch. „Das erste Spiel war extrem spannend und hat richtig Spaß gemacht, besonders im Fernsehen“, erklärte er gegenüber TAG24.

Doch die Sendung verlangte den Teilnehmern alles ab. Bereits beim Casting wurde ihm bewusst: „Quizfragen sind nicht meine Stärke“, so der Kanute. „Genau das wurde dann auch meine Schwachstelle.“

Auch der Weg ins TV-Studio stellte eine Herausforderung dar: „Vom Online-Bewerbungsprozess über ein vor Ort stattfindendes Casting, das sehr spannend war mit verschiedenen Spielen und Disziplinen“, berichtet er.

Und auch wenn es am Ende nicht für die nächste Runde reichte, zeigt sich Tom unbeeindruckt: „Es hat wirklich Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung, die mich persönlich weitergebracht hat“, sagt er. Für ihn zählt vor allem, Aufmerksamkeit für seine Sportart zu schaffen und vielleicht später erneut teilzunehmen.

Am Samstag wird dann sein Konkurrent Benjamin versuchen, den Schnulli gegen Raab und Bully zu vertreten.

Für den Dresdner geht es jetzt zurück in den Alltag als Leistungssportler: Im April steht eine wichtige Qualifikation an, gefolgt von internationalen Weltcups unter anderem in Szeged und bei einem Heimrennen in Brandenburg an der Havel.

Ob er sich künftig noch einmal auf das TV-Abenteuer einlässt? Die gesamte Folge ist jetzt bei RTL+ verfügbar! „Stefan & Bully gegen irgendson Schnulli“ läuft am Samstag um 20.15 Uhr auf RTL.