Ohne zu zögern rettet er ein Mädchen vor dem Ertrinken: MMA-Kämpfer (†30) stirbt bei mutiger Rettungsaktion
Kirgisistan – Als ein Mädchen in Lebensgefahr geriet und zu ertrinken drohte, handelte Medet Zheenaliev (†30) sofort und sprang ohne zu überlegen ins Wasser. Für seinen selbstlosen Einsatz zahlte der kirgisische MMA-Kämpfer jedoch mit seinem Leben.
Diese Informationen wurden sowohl von der kasachischen Nachrichtenagentur "Khabar" als auch vom kirgisischen Portal "Kaktus Media" veröffentlicht.
Demnach unternahm der Kampfsportler am 12. Mai gemeinsam mit Freunden einen Ausflug zum Gebirgssee Yssyk-Köl in Kirgisistan.
Berichten zufolge spielten dort auch vier weibliche Jugendliche, die jedoch die starken Wellen an diesem beliebten Ausflugsort unterschätzten.
Plötzlich geriet eines der Mädchen unter Wasser, was Zheenaliev sofort bemerkte. Zusammen mit einem Freund sprang der 30-Jährige daraufhin ins Wasser, wie die Meldung weiter berichtet.
Obwohl alle vier Mädchen schließlich das Ufer erreichten, tauchte der in Moskau ausgebildete MMA-Kämpfer nicht wieder auf.
Am nächsten Morgen bargen Taucher des Katastrophenschutzministeriums seinen Leichnam aus dem See. Die örtlichen Behörden bestätigten inzwischen, dass Zheenaliev bei dem Rettungsversuch ertrunken ist.
Der Weltergewichtskämpfer war insgesamt zwei Jahre als Profi aktiv und trat zuletzt im August 2019 vor größerem Publikum an. In seinen vier Kämpfen im Profi-Ring konnte er zwei Siege und zwei Niederlagen verzeichnen.