Katarina Witt spricht Klartext: „Ich brauche keinen Mann, der seinen Namen tanzt“
Berlin – Die Eiskunstlauf-Ikone Katarina Witt (60) weiß genau, was sie in Beziehungen erwartet und was für sie nicht infrage kommt. Für sie steht fest: An ihrer Seite sollte ein starker Partner stehen.
„Manchmal wundere ich mich schon, wenn ich die Tür aufhalte und gleich drei junge Männer hindurchgehen. Da gehöre ich wohl noch zu einer anderen Generation“, erläutert die zweimalige Olympiasiegerin im Interview mit Bunte.
Mit den „modernen“ Veränderungen in der Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern fällt es ihr noch schwer. „Ich brauche keinen Mann, der auf Socken seinen Namen tanzt. Ich wünsche mir einen echten Mann, keine Memme“, unterstreicht Witt.
Für sie gehört es dazu, dass ein Mann auch handwerklich begabt ist und beispielsweise eine Glühbirne wechseln kann. Gleichzeitig betont sie aber, wie wichtig es ist, dass Männer und Frauen sich auf Augenhöhe begegnen und gegenseitigen Respekt zeigen.
Katarina Witt lebt in Berlin, ist unverheiratet und hat keine Kinder.
Dennoch blickt sie auf ein eindrucksvolles Liebesleben zurück: 1992 war sie mit Richard Dean Anderson (76), bekannt aus „MacGyver“, liiert. Zwei Jahre später gewann sie das Herz von Nenas Schlagzeuger Rolf Brendel (68). Nach den gemeinsamen Dreharbeiten zum Film „Die Eisprinzessin“ (1996) unterbreitete ihr Regisseur Danny Huston (63) sogar einen Heiratsantrag.
Statt sich jedoch auf eine eigene Familie zu konzentrieren, investierte sie ihre Energie lieber in ihre Karriere. Ihre Erfolge sprechen für sich: zweimal Olympiasiegerin, viermal Weltmeisterin, sechsmal Europameisterin und achtmal DDR-Meisterin.
Heute ist sie als Glücksbotschafterin für die Postcode-Lotterie aktiv. Doch was versteht sie eigentlich unter Glück? „Man schätzt Glück umso mehr, wenn man es sich durch Fleiß und Disziplin erarbeitet hat. (…) Ich glaube, viel Glück erlebt man auch, wenn man erkennt, was einen wirklich glücklich macht“, erklärt die Sportlerin.
Als Beispiel nennt sie den 90. Geburtstag ihrer Mutter. Es erfüllt sie mit großer Freude, dass ihre Mutter gesund ist und die ganze Familie zusammenkommt.
Gerade in der Blütezeit ihrer Karriere wurde der 60-Jährigen klar: „Einen dauerhaften Glückszustand gibt es nicht.“ Das Leben sei stets von Auf und Abs geprägt.