zurück

DSC: Mette & Co. fehlte gegen Chieri die Durchschlagskraft

Dresden – Mette Pfeffer (20) führte den knappen Rückschlag gegen Chieri auf einen „schwierigen Beginn“ zurück, während Patricia Nestler (24) von einem „perfekten Start“ sprach. Alex Waibl (57) beschrieb die ersten beiden Sätze als „außergewöhnlich“ und „eines der beeindruckendsten Erlebnisse, die ich je in dieser Halle hatte“.

Mit einer 2:0-Führung schienen die DSC-Schmetterlinge nahe an einer großen Überraschung im Hinspiel des Halbfinals im CEV-Cup zu sein. Am Ende mussten sich die Dresdnerinnen jedoch nach intensiven 118 Minuten in einem dramatischen Fünfsatz-Match gegen das italienische Team mit 2:3 geschlagen geben.

„Unsere Kraft war dahin, in der Annahme hatten wir Schwierigkeiten, und insgesamt wurde es schwieriger“, erklärte Pfeffer den Leistungseinbruch in den Sätzen drei bis fünf.

„Ich bin unglaublich stolz auf unsere Mannschaft. Dennoch ist es bitter, denn der Sieg war zum Greifen nah. Wir hatten gehofft, hier vor heimischem Publikum mehr Punkte mitzunehmen“, so Nestler über den einen Zähler, der ihr Team zumindest in eine realistische Ausgangslage für das Rückspiel bringt – und den wohl alle im Dresdner Umfeld im Vorfeld sofort angenommen hätten.

Die Ausgangssituation für Mittwoch ist klar: Gewinnen die Elbestädterinnen in Turin mit 3:0 oder 3:1, ziehen sie ins Finale ein. Sollte das Team das Hinspielergebnis umdrehen und nach fünf Sätzen gewinnen, entscheidet ein Golden Set über den Finaleinzug. Ein Sieg von Chieri bedeutet hingegen den Einzug der Italienerinnen ins Endspiel.

Bevor es jedoch per Flugzeug über Mailand nach Turin geht, steht am Samstag noch das letzte Bundesliga-Hauptrundenspiel an. Dann empfängt die Margon Arena um 18 Uhr den TSV Flacht.