Herausforderndes Rennen zieht Musher aus ganz Europa an
Von Ulf Vogler
Bad Hindelang – Im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet haben sich zahlreiche Schlittenhundefreunde aus verschiedenen europäischen Ländern zu einem internationalen Wettbewerb versammelt.
Den Angaben der Veranstalter zufolge hatten sich über 100 Teams mit mehr als 500 Hunden angemeldet. Die Rennstrecke führte von Bad Hindelang im Allgäu bis in die österreichische Nachbargemeinde Schattwald und wieder zurück.
Die unterschiedlichen Distanzen lagen zwischen sechs und 18 Kilometern.
Der Baden-Württembergische Schlittenhunde Sportclub, der das zweitägige Event organisiert hat, betonte, dass die Parcours rund um Bad Hindelang besonders technisch anspruchsvoll seien. Es handele sich um „eines der schwierigsten Rennen in dieser Szene, mit beeindruckenden Abfahrten“.
Die Musher, also die Lenker der Hundeschlittengespanne, starteten in verschiedenen Klassen, die sich unter anderem nach der Anzahl der Hunde vor dem Schlitten unterschieden.
Am Start waren nicht nur Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten, sondern auch zahlreiche Teilnehmer aus Tschechien, Italien, den Niederlanden, Polen, Großbritannien und Frankreich, die mit Huskys und anderen Hunderassen angetreten sind. Für das kommende Jahr ist auf der grenzüberschreitenden Strecke die Ausrichtung der Weitmeisterschaft geplant.