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Union-Berlin-Blog: Union legt jetzt richtig los

Berlin – Bei TAG24 gibt es den Union-Berlin-Blog, verantwortet von drei echten Berliner Fußballfans, die Union mit Herz und Seele verbunden sind.

Die Autoren:

„Icke“ (Jürgen Heinemann) ist seit Mitte der 70er Jahre Union-Fan. Als Betriebswirt ist er seit mehr als drei Jahrzehnten im Vertrieb tätig, lebt heute in Grünheide, ist verheiratet und Vater eines erwachsenen Kindes. Er hat den Blog gegründet und schreibt hier.

„Unionfux“ (Tobias Saalfeld) hält Union schon über 40 Jahre die Treue. Als freier Mitarbeiter für Bühne, Rundfunk und Fernsehen ist er auch dort als Autor aktiv.

„Beecke“ (Christian Beeck) ist ehemaliger Bundesligaprofi (u.a. Hansa Rostock, Cottbus) und früherer Manager bei Union. Mit 21 Junioren-Länderspielen für die DDR stammt er aus dem eigenen Nachwuchs. Er hat zwei Kinder und berät den Union-Blog.

Icke: Die Mitgliederversammlung, die Trainerfrage und zahlreiche Spekulationen rund um neue Spieler waren die Hauptthemen. Besonders beim neuen Trainer Lustrinelli wurde ordentlich Gas gegeben, denn er muss die geplanten Neuverpflichtungen absegnen. Die neuen Spieler sollen zu seinem offensiveren Spielsystem passen. Zeitgleich fand die jährliche Mitgliederversammlung statt, die Zahlen sehen wieder solide aus. Zwar sind Einnahmen aus europäischen Wettbewerben zurückgegangen, doch Union kompensiert diesen Verlust größtenteils. Ein Umsatzrekord mit 191,66 Millionen Euro in Köpenick wurde erzielt. Der Konzerngewinn lag bei 450.000 Euro, das Eigenkapital stieg auf über 8 Millionen Euro, wobei die Eigenkapitalquote im Bundesligavergleich noch ausbaufähig bleibt. Der erneute Stadionumbau soll 2027 starten, mit dem Ziel, dass die Männerteams in der Saison 2027/28 komplett ins Olympiastadion umziehen. Die Frauenmannschaft wird weiter gestärkt, zuletzt verpflichtete Eintracht Frankfurt die erste deutsche Nationalspielerin. Ziel ist hier, mehr Zuschauer zu gewinnen, denn die Auslastung der Alten Försterei ist für den Verein von großer Bedeutung. Die neue Stadionkapazität von 40.000 Plätzen ist aufgrund der Infrastruktur das Maximum, eine Genehmigung für 60.000 oder 70.000 Plätze werden nicht erteilt. Ende 2026 soll das neue Trainingszentrum für die Profis fertig sein, sodass beide Mannschaften topmoderne Trainingsbedingungen vorfinden. Schritt für Schritt entwickelt sich der Verein in Richtung besseren Fußballs. Präsident Dirk Zingler legte Wert auf finanzielle Stabilität und die strategische Weiterentwicklung der Profis als wirtschaftliche Säulen des Clubs. Trotz begrenzter Stadionkapazitäten gleicht Union das durch den Ausbau der Frauenmannschaft aus. Zum Thema Trainer hat Unionfux bereits alles Nötige geschrieben; die Vorfreude auf die Erwartungen an Lustrinelli ist groß. Was die Transfers betrifft, sind keine zufriedenstellenden Bewegungen zu verzeichnen. Vermutlich erhält der neue Trainer die Freiheit, seine Wunschspieler zu verpflichten. Die Gerüchteküche ist überbordend, Fachportale kommen kaum noch hinterher, von denen wohl nur ein Bruchteil zutrifft. Das endgültige „Go“ des Trainers wird die bisher bekannten Informationen nochmals durcheinanderwirbeln. Geduld ist gefragt – eisern!

Unionfux: Das ist ohne Zweifel ein großer Coup: Mauro Lustrinelli, der Trainer des Schweizer Überraschungsaufsteigers FC Thun und einstige Co-Trainer von Urs Fischer (2012/13), übernimmt als Cheftrainer 1. FC Union Berlin. Damit bekommt Union seinen absoluten Wunschkandidaten. Obwohl mehrere Bundesliga- und Serie-A-Clubs Interesse zeigten, blockte Lustrinelli im Winter alle Anfragen ab, um mit Thun die Meisterschaft zu schaffen – eine richtige Entscheidung. Bemerkenswert ist, dass er sich bereits in der zweiten Schweizer Liga eine Meisterprämie vertraglich sichern ließ, ein Zeichen seines Selbstvertrauens, das sich nun bezahlt macht. Wer einen Aufsteiger mit kleinem Budget souverän zum Titel führt, muss ein besonderes Händchen haben – vor allem, wenn er zudem als U21-Nationaltrainer der Schweiz junge Spieler entwickeln kann. Kein Wunder, dass zahlreiche Vereine um ihn buhlten. Warum Union hier die Nase vorn hat? Vermutlich weil der Kontakt schon seit Wochen besteht, insbesondere nach der Entlassung von Steffen Baumgart. Zingler und Heldt überzeugten den polyglotten Lustrinelli mit weitgehender Entscheidungsfreiheit. Welcher Trainer möchte nicht möglichst unbeeinträchtigt arbeiten? Sicherlich holte Lustrinelli auch Rat bei seinem früheren Chef Urs Fischer ein, der die Aufgabe in Berlin als spannend und reizvoll bezeichnete: Großstadt, aber ruhiges Umfeld, treue Fangemeinde, medial weniger im Fokus, ein klassischer Underdog mit Charakter – eine attraktive Herausforderung. Auch wird Lustrinelli Zeit für den notwendigen Umbruch bekommen, denn die Abkehr vom bisherigen Spielstil gelingt nicht von heute auf morgen. Zudem kann er drei neue Mitarbeiter mitbringen, die frischen Wind ins Trainerteam bringen. Präsident Zingler betont, dass neben dem Bauchgefühl auch datenbasierte Analysen Grundlage der Entscheidung waren. Lustrinelli gilt als Motivator mit Humor und Teamgeist und plant einen offensiven, dynamischen 4-4-2-Stil mit viel Ballbesitz. Die Strategie ist klar: Der alte Unionstil ist Vergangenheit, künftig will man auf jüngere Spieler und attraktiven Fußball setzen. Zwei weitere Trainer standen auf der Liste: Christian Eichner und Horst Steffen, doch Lustrinelli scheint die bessere Wahl zu sein, auch wenn keine Verpflichtung eine Garantie ist. Er steht noch bis 2028 bei Thun unter Vertrag, eine Ablöse von etwa einer Million Euro wird erwartet. Trotz möglicher Champions-League-Teilnahme verzichtet Lustrinelli auf seinen Herzensverein für den Sprung in die Bundesliga. Die frühe Planungssicherheit und die Einbindung in Transferentscheidungen sind Vorteile, die neue Saison hat damit bereits inoffiziell begonnen. Herzlich willkommen, Mauro Lustrinelli – auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Unionfux: Man lernt schnell: Das Wichtigste ist der Schluss. Ein Konzert kann mäßig verlaufen sein, doch wenn der letzte Titel überzeugt, gehen die Zuschauer zufrieden nach Hause – der letzte Eindruck zählt. Doch davon darf man sich nicht täuschen lassen, auch das gilt für unseren aktuellen Zustand. Das Ende der Saison gestaltete sich eindrucksvoll, vor allem dank der Arbeit von Marie-Louise Eta. Forderungen, sie solle auch bei den Männern weiterarbeiten, sind verständlich, ebenso gibt es Lob für Carl Klaus, der nach starken Leistungen als künftige Nr. 1 im Tor gehandelt wird. Doch diese letzten Spiele fanden ohne Druck statt. In Liga 2 und 3 spielen Teams auf, für die es sportlich nicht mehr um viel geht, was oft ungeahnte Kräfte freisetzt. Unbestritten gelang es Eta, neue Ideen und Motivation zu vermitteln, doch eine Weiterbeschäftigung bei den Männern ist nicht zwingend, zumal sie attraktive Optionen im Frauen-Bundesligateam hat. Der Männerfußball ist ein hartes Geschäft, gerade Neulinge haben es schwer, und ob Eta die richtige Wahl für die Zukunft ist, bleibt offen – trotz ihrer Fähigkeiten. Ähnlich ist die Situation bei Carl Klaus: Er hat den etablierten Keeper Frederik Rönnow stark herausgefordert, doch der Däne bleibt erste Wahl. Klaus überzeugte zuletzt mit hervorragenden Abschlägen und Ruhe im Tor. Doch die letzten Spiele sind keine ausreichende Messlatte für die kommende Saison. Ich schätze, Eta und Klaus sind wertvolle Rücklagen, dennoch brauchen wir für die Männer einen erfahrenen Trainer, der die Mannschaft weiterentwickeln kann. Erfahrung und Geschlecht spielen im Männerfußball ebenso eine Rolle, trotz aller Gleichberechtigung. Am Ende geht es um den 1. FC Union Berlin, nicht um einzelne Spieler. Dass wir Eta und Klaus in der Hinterhand haben, ist dennoch ein beruhigendes Gefühl für alle Beteiligten.

Unionfux: Die Nach-Baumgart-Lösung war charmant, nachvollziehbar und mutig zugleich. Man wollte den neuen Trainer nicht übereilen und Zeit für die Planung gewinnen. Die neue Cheftrainerin benötigte zweieinhalb Spiele, um der Mannschaft wieder Leben einzuhauchen – auch wenn der Druck nicht ganz groß war. Die letzten Partien der Saison 2025/26 gehörten zu den besten, spielerisch überzeugten die Berliner endlich wieder. Die Rückrunde war zuvor problematisch, man erkannte, dass Baumgart in vielerlei Hinsicht eine Sackgasse war. Es ist schade, dass Eta bald eine andere Bundesligamannschaft übernimmt, aber schön, dass sie weiterhin bei Union tätig bleibt – die Frauenmannschaft kann mit ihr weitere Fortschritte machen. Wichtig war vor allem, dass sie das Potenzial der Männermannschaft wieder sichtbar machte, obwohl noch Baustellen offen sind. Eta meisterte ihre fünf Spiele trotz der enormen Belastung und des Drucks mit Bravour, lernte schnell und blieb bescheiden. Die letzten Spiele zeigten eine positive Entwicklung, die den Fans Hoffnung gibt. Der 1. FC Union gewann sein siebtes Bundesliga-Spiel in Folge zum Saisonende – eine Tradition, die man fortsetzen sollte. Die Zukunft mit einem souveränen Trainer, egal wer das sein wird, ist entscheidend. Die Gespräche mit potenziellen Kandidaten wie Lustrinelli laufen, die ersten Transfers stehen an, und hoffentlich gelingt ein weiterer Schritt nach vorne. Parallel bleibt Eta eine wertvolle Option. Eisern!

Icke: Wie sonst könnte man erklären, dass Union in einer insgesamt enttäuschenden Saison so ein furioses Spiel an der Alten Försterei zeigte? Endlich schöne Tore, ansehnlicher Spielaufbau, sichere Defensive – und alle Spieler engagierten sich. Augsburg war mit vier Gegentoren noch gut bedient. Viele Chancen, unter anderem von Burke, Burcu und Bogdanov, blieben ungenutzt. Bis auf eine kurze Phase hatte Union spielerisch alles im Griff. Es war verblüffend, wie sich das Team plötzlich präsentierte, nachdem es in den Monaten zuvor kaum spielerische Highlights gab. War Union etwa „gedopt“? Wahrscheinlich hat Marie-Louise Eta als „Dopingmittel“ die Mannschaft beflügelt. Nach gesichertem Klassenerhalt stellte sie um, ließ die Viererkette spielen, setzte Querfeld auf die Bank und forderte ein offensives und sauberes Spiel – und das gelang erfolgreich! Die Tore erzielten zweimal Ilic, Jeong und Schäfer. Besonders Schäfers Treffer ist ein Anwärter auf das Tor des Monats. Herausragend war die Passquote mit 84% – Rekord für Union in der Bundesliga. Auch Torwart Klaus überzeugte als dritter Keeper mit sicheren, präzisen langen Bällen, die viele Angriffe einleiteten. Seine Vertragsverlängerung lässt offen, wer künftig die Nummer eins sein wird – alle drei Torhüter sind stark. Die Defensive stand sicher, allerdings werden zur nächsten Saison zwei neue Innenverteidiger erwartet, wohl Friedrich und Nsoki. Ein defensiver Abräumer wird ebenfalls noch gebraucht, besonders wenn Querfeld geht. Im Mittelfeld spielten Schäfer und Kemlein defensiv. Vorne im 4-2-3-1 agierten Burke, Ansah und Burcu, wobei Burke mit seinen Sprints am auffälligsten war. Ilic traf doppelt – eine starke Leistung! Schön war auch, dass Bogdanov seinen ersten Assist verbuchte, was ihm Selbstvertrauen geben wird. In der kommenden Woche werden wohl weitere Entscheidungen fallen, darunter der neue Trainer. Niemand hätte etwas gegen eine Weiterbeschäftigung von Eta, die ihre Arbeit großartig gemacht hat. Union braucht jedoch dringend Verstärkungen: einen Top-Innenverteidiger, einen defensiven Mittelfeldspieler, einen treffsicheren Stürmer und einen technisch versierten Mittelfeldspieler mit Durchsetzungsvermögen. Zudem dürfte das Talent Güther mehr Einsatzzeiten erhalten. Heute freut man sich über einen grandiosen Saisonabschluss, der so kaum jemand erwartet hatte – außer mir selbst. Mein Tipp vor dem Spiel war 4:0! Aber wichtiger als das Ergebnis war die Art und Weise, wie Union spielte: souverän, ballsicher und dominant. Eisern!

Unionfux: Toni Leistner erhält bei Hertha BSC nach drei Jahren keinen neuen Vertrag, was angesichts seines Alters (36) nicht überraschend ist. Die Fans verabschiedeten ihn trotz eines schwierigen Starts 2023 mit Wohlwollen, nachdem ein Transparent zu seiner Ankunft ihn zunächst ablehnte. Leistner hat die Szene in Berlin trotz allem geschätzt und behauptete zum Abschied, Berlin sei blau-weiß – eine populistische Parole, die in der Ostkurve gut ankommt. Wahrscheinlich hat er so etwas auch schon bei früheren Abschieden gesagt. Diese Ansicht passt zur Großmannssucht des Zweitligisten Hertha, dessen Zuschauerschnitt trotz leichter Rückgänge beachtlich ist. Doch Berlin ist eigentlich weder blau-weiß noch rot-weiß, höchstens in einzelnen Stadtteilen. Die Stadt selbst ist bekannt für ihre Gleichgültigkeit, mit Weltstars, die unbehelligt durch die Straßen gehen – es juckt nur die Touristen. Sportlich haben wir derzeit die Nase vorn, aber wie lange noch? Der Pokal bleibt für immer Charlottenburg, das holen wir nicht auf. Wenn es Hertha leichter macht, kann man ruhig weiter lautstark sein – das ist eben der Berliner Weg, denn die Stadt steckt seit langem in einem Niedergang. Ich bin gespannt, ob Toni Leistner, der viel Zeit in der Zweiten Liga verbracht hat, noch einen neuen Verein findet. Ich nehme es ihm nicht übel, dass er Berlin anders einschätzt – schließlich ist er Sachse, kein waschechter Berliner. Doch eins steht fest: Berlin ist weder blau-weiß noch rot-weiß, und das ist auch gut so.

Icke: Beim 1. FC Union herrscht aktuell eine unruhige Phase mit vagen Gerüchten und einer trügerischen Ruhe – wie immer. Die „Verbale Nordkorea-Front“ hält. Union siegte am letzten Wochenende beim ersten Männerprofi-Sieg unter Marie-Louise Eta und rückte damit auf Tabellenplatz 12 vor. Ein Sieg gegen Augsburg am letzten Spieltag wäre ein weiterer großer Schritt. Der HSV tritt bei Bayer Leverkusen an und hat es schwer, Mainz spielt in Heidenheim, das noch ums Überleben kämpft. Platz 10 wäre so möglich und wäre nicht nur Prestige, sondern bringt auch bares Geld. Gegen Augsburg ist die Bilanz nicht gut: Von 13 Duellen gewann Union nur zweimal, Augsburg sechsmal. Union wird wieder mit einer Viererkette und vier offensiven Spielern auflaufen, was den Fans viel Freude verspricht. Im Hintergrund wird heftig nach einem neuen Trainer gesucht. Kandidaten sind Christian Eichner (Karlsruhe), Altmeister Breitenreiter, Mauro Lustrinelli aus der Schweiz (Ex-Co von Urs Fischer) sowie Rene Wagner – der Ex-Co bei Union und Dresdner. Auch die Gerüchte um Neuzugänge laufen: Der belgische Verteidiger van den Bosch wurde schon verpflichtet, Innenverteidiger Marvin Friedrich kehrt wohl ablösefrei aus Gladbach zurück. Skepsis bei einigen, aber wenn er fit ist, kann er Stammspieler werden. Gerhardt (Wolfsburg), Bebou (Hoffenheim) und Cömert (Valencia) sind weitere Gerüchte. Die Weiterverpflichtung von Nsoki (Kaufoption) ist sehr wahrscheinlich. Große Transferknaller sind noch nicht dabei. Das Abschluss-Spiel am Wochenende wird mit Spannung erwartet, danach folgen erste Personalentscheidungen. Eisern!

Unionfux: Überraschend mutig ist die Aufstellung gegen Mainz: Gleich vier offensive Spieler (Burcu, Ansah, Burke und Ilic) und eine Viererkette – logisch, um Platz für den vierten Angreifer zu schaffen. Beeindruckend ist auch die Einstellung und Körpersprache gegen die favorisierten Mainzer (mit 31 Punkten in 19 Spielen ein internationaler Anwärter). Das offensive und technisch anspruchsvolle Spiel zeigt sich vor allem durch Burcu, der viel einsteckt und dennoch aktiv bleibt. Auffallend ist der fast komplette Verzicht auf lange Bälle, stattdessen präferiert Union spielerische Lösungen. So entstehen bessere Torchancen: Ilic verpasst nach einer Ecke die Führung, doch kurz danach erzielt Burke per Kopf nach Vorlage eine kurz ausgeführten Ecke das 1:0. Mainz hat kaum Chancen, außer einem Freistoß und einem Schuss aus spitzem Winkel, beide von Torwart Klaus entschärft. Nach der Pause kommt Mainz stärker auf, Sheraldo Becker erzielt das 1:1, doch das Tor wird wegen Abseits vom VAR zurückgenommen. Union bleibt spielbestimmend und hat Glück, dass Becker einen Kopfball nicht trifft. In der 85. Minute trifft Ilic den Pfosten, doch in der 88. Minute bringt Kemlein den Ball schnell nach vorne zu Skarke, der den Torwart umspielt und auf Juranovic passt, der zum 2:1 einschießt. Die letzten Minuten verwaltet Union souverän den Sieg. Das war die beste Leistung seit Monaten, mit neun zu drei echten Torschüssen, einer Saisonbest-Passquote von 82% und einer Laufleistung von 122 Kilometern. Trotz der Befreiung wegen des sicheren Klassenerhalts muss diese Leistung Maßstab für die nächsten Spiele sein, damit es mehr Spaß und Erfolg gibt. Glückwunsch an Trainerin Marie-Louise Eta, die erste Frau mit einem Sieg in der Bundesliga – Heimspiel folgt.

Icke: Es geht nach Mainz, wo Urs Fischer erfolgreich als Trainer arbeitet. Mainz ist stark, aber Union kann nicht mehr absteigen. Die Frage ist, ob Trainerin Eta experimentieren wird. Vielleicht startet Güther oder Kral in der Startelf, der eigentlich gehen sollte, aber nun näher an die Alte Försterei gezogen ist. Köhn kommt wohl auf die linke Außenbahn. Klaus steht im Tor und hat zuletzt überzeugt. Trimmel wird voraussichtlich wieder starten, Juranovic könnte rechts beginnen. Im Angriff wird voraussichtlich nur ein Doppelsturm spielen, wohl mit Burke. Eine mögliche Elf: Klaus – Doekhi, Querfeld, Leite – Trimmel, Khedira, Köhn – Kral, Schäfer (Kemlein) – Ilic, Burcu. Das Wiedersehen mit Urs Fischer wird herzlich. Mainz braucht keine Punkte mehr, die beiden Teams könnten befreit aufspielen. Dennoch hat Union in der Rückrunde bislang schwach gespielt. Die Hoffnung, dass die Mannschaft plötzlich besseren Fußball zeigt, bleibt gering. Gerüchte über Transfers und das Für und Wider des Managers werden diskutiert. Die Fans fiebern mit. Eisern.

Unionfux: Nach dem vorzeitigen Klassenerhalt gibt es Stimmen, unter anderem von Torsten Mattuschka, die sagen, dass Baumgart den einen Punkt auch geholt hätte, den Interimstrainer Eta in Köln erkämpfte. Doch die grauenhaften Leistungen unter Baumgart häuften sich. Die Hinrunde bescherte viele Punkte, die schlechte Rückrunde machte alles zunichte. Baumgart konnte die Mannschaft nicht mehr motivieren oder weiterentwickeln, das Potenzial wurde nicht ausgeschöpft. Die Entlassung kam daher spät, aber notwendig. Baumgart hinterließ eine Mannschaft ohne Stabilität und ohne Entwicklung. Nun braucht Union einen erfahrenen Trainer, der Spieler verbessert und einen guten Spirit mitbringt. Die nächste Saison verlangt die richtigen Entscheidungen und Investitionen, um Liga acht zu sichern. Der Skandal um das angebliche unsportliche Verhalten beim Kölner Spiel ist zu sehen: Trimmel verzichtete auf den Einwurf nach Verletzung, was taktisch richtig war, da Köln auf Zeit spielte und foult. Unsportlichkeiten gibt es oft. Trimmel reagierte richtig. Eisern!

Unionfux: Halleluja – die Saison ist vorbei! Trotz der schlimmsten Rückrunde seit dem Aufstieg bleibt Union in der Bundesliga. Das Unentschieden gegen Köln sicherte den Klassenerhalt, da Mainz 05 und Wolfsburg patzten. Die Rückrunde war geprägt von schlechten Auftritten, wenig Toren und fehlendem Selbstvertrauen. Das Experiment mit Trainerin Eta ging auf, die letzten beiden Spiele waren mutig, spielerisch anspruchsvoll und erfolgreich. Die Bundesliga ist ein hartes Geschäft für Neueinsteiger. Die Zeit für Eta als Cheftrainerin der Männer ist noch nicht gekommen, aber die Zukunft ist offen. Rönnow ist weiterhin die Nummer eins im Tor, Klaus kämpft um Platz zwei. Trotz allem bleibt das Ziel, einen erfahrenen Trainer zu verpflichten, um die Mannschaft weiterzubringen. Eisern!

Unionfux: Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten Mainz – über 70 Minuten zeigt sich das gewohnte Bild: Union liegt hinten, ist offensiv uninspiriert und leistet sich viele technische Fehler. Mainz macht zwei Tore, unter anderem nach Abseitsverwirrung und schlechter Defensive. Union findet kaum Chancen, erst in der zweiten Halbzeit wird es besser, vor allem durch eingewechselte Spieler wie Ilic und Burcu. Am Ende gelingt noch der Ausgleich durch Burcu. Die Mannschaft zeigte Herz, doch die Leistung reichte nicht aus. Die Mannschaft und Trainerin Eta müssen an Mentalität und Spielwitz arbeiten, um besser zu werden. Eisern!

Icke: Am Samstag um 15.30 Uhr empfängt Union Köln. Ein Sieg ist Pflicht, um entspannt in die letzten Spiele zu gehen. Rönnow und Raab sind verletzt, doch Klaus ist eine gute Alternative. Die stärkste Elf sollte mit Köhn und Kral beginnen, auch Juranovic könnte spielen. Die Kölner sind in guter Form und haben einige gefährliche Spieler, darunter Ex-Unioner Bülter und El Mala. Union muss konzentriert und mutig auftreten, Pressing intensivieren und die Chancen nutzen. Eisern!

Unionfux: Ein enttäuschender April: Weder Ergebnisse noch Leistungen stimmen. Der Trainerwechsel half nicht sofort. Die Mannschaft wirkt träge und unkonzentriert, besonders im Mittelfeld und Angriff fehlt Kreativität. Spieler wie Köhn und Kral werden bislang geschont, obwohl sie mehr Tempo und Initiative bringen könnten. Die Mannschaft muss zeigen, dass sie in der Bundesliga bleibt. Rönnow wurde verletzt, die Torwartsituation ist angespannt. Die letzten Spiele müssen besser werden. Eisern!

Icke: Beim Spiel in Leipzig zeigte Union erneut schwache Leistungen, die ersten 10 Minuten engagiert, dann schwach. Verletzungen und schlechte Entscheidungen prägten die Partie. Einige Spieler kamen erst spät ins Spiel und konnten keine Impulse setzen. Die Mannschaft ist spielerisch limitiert, Fehlerquote hoch, Schwächen in der Defensive. Der Kampf um den Klassenerhalt wird härter, Punkte sind Pflicht. Eisern!

Unionfux: Union tritt auswärts bei Mainz an, die mit Urs Fischer einen starken Trainer haben. Mainz ist in guter Form und will gewinnen. Union muss dagegenhalten und die Stabilität im Defensivverbund zeigen. Die Innenverteidigung wird umgestellt, da einige Spieler fehlen. Offensive wird mit Ilic, Ansah und Burke besetzt sein. Die Partie wird schwer, doch Union hofft auf Punkte. Eisern!

Unionfux: Nach der Niederlage gegen Bayern ist die Stimmung bei Union gedrückt. Die Mannschaft liefert oft weder spielerisch noch kämpferisch gute Leistungen. Die Passquote ist schlecht, Fehler häufen sich. Die Saison ist gefährdet, aber der Klassenerhalt bleibt das Ziel. Trainer und Spieler müssen sich steigern. Die Fans hoffen auf einen neuen Impuls. Eisern!

Icke: Union verliert in München gegen Bayern mit 0:3, zeigt aber Einsatz. Die Bayern sind individuell überlegen. Union hat Schwierigkeiten, Chancen zu kreieren und die Defensive zu stabilisieren. Der Abstand zur Abstiegszone ist noch komfortabel, doch die Leistungen müssen besser werden. Eisern!

Icke: Union trifft auf Bayern – das Spiel wird schwierig, da die Erwartungen gering sind. Bayern hat einige Verletzte, doch die Qualität bleibt hoch. Union muss Konter setzen und kompakt stehen. Einige Union-Spieler fehlen weiterhin. Die Mannschaft kämpft um Punkte und will den Klassenerhalt sichern. Eisern!

Unionfux: Union gewinnt überraschend bei Freiburg, das seit Monaten zu Hause ungeschlagen war. Mit einer starken Abwehrleistung und einem späten Tor von Jeong sicherte Union den Sieg. Torwart Raab überzeugte beim Bundesliga-Debüt. Die Mannschaft zeigte Kampfgeist und Einsatzbereitschaft. Ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt. Eisern!

Icke: Union trifft in Freiburg auf einen starken Gegner. Die Defensive wird umgestellt. Viele Stammspieler fehlen. Das Spiel wird schwer, aber Union hat das Potenzial, zu bestehen. Die Mannschaft muss mutig auftreten und Chancen nutzen. Eisern!

Unionfux: Union zeigt eine schwache Leistung gegen Werder Bremen, verliert verdient. Nach Platzverweis und Rückstand ist die Mannschaft überfordert. Technik und Taktik stimmen nicht. Es besteht großer Handlungsbedarf. Eisern!

Icke: Union will in Bremen den nächsten Schritt machen. Die Mannschaft ist motiviert und hofft auf Punkte. Die Aufstellung wird angepasst. Es wird ein hartes Spiel. Die Fans unterstützen ihr Team. Eisern!

Unionfux: Union zeigt gegen Gladbach eine überzeugende Leistung und gewinnt verdient. Die Mannschaft wirkt präsent und kämpferisch. Einige Spieler glänzen. Die Defensive steht stabil, die Offensive trifft. Ein wichtiger Erfolg für die Saison. Eisern!

Icke: Union spielt in Gladbach, die auf dem Abstiegsplatz stehen. Union ist favorisiert trotz einiger Ausfälle. Die Mannschaft will weiter punkten und sich stabilisieren. Eisern!

Unionfux: Union gewinnt in Leverkusen trotz Rückstand und zeigt Moral. Defensive Fehler kosten das Spiel, aber die Offensive kämpft. Die Passquote bleibt ausbaufähig. Eisern!

Icke: Das Spiel in Leverkusen wird schwer, Union ist Außenseiter. Der Gegner ist stark besetzt. Union will mit Kampf und Disziplin bestehen. Eisern!

Unionfux: Union startet die Saisonvorbereitung mit Testspielen in Brandenburg, Österreich und Österreich. Spieler müssen sich finden. Trainer setzt auf Dreierkette. Junge Talente bekommen Chancen. Eisern!

Icke: Union verpflichtet den jungen Stürmer Ansah und verlängert mit Ilic und Jeong. Der Kader ist schnell und variabel. Es fehlen Führungsspieler im Mittelfeld. Eisern!

Unionfux: Im Sommer ist wenig Bewegung am Transfermarkt. Leite und Doekhi bleiben wohl, Vogt wird wohl gehen. Der Kader ist breit, aber offensiv fehlt Qualität. Eisern!

Icke: Union arbeitet an neuen Spielern, vor allem in der Defensive. Vogt könnte bleiben. Die Mannschaft braucht Stabilität und Spielidee. Eisern!

Unionfux: Der neue Co-Trainer Danilo de Souza kommt von Leeds und bringt Erfahrung mit. Das Training beginnt, die Saisonvorbereitung läuft. Eisern!

Icke: Union plant den Bau eines zweiten kleinen Stadions und einer Sporthalle für den Nachwuchs an der Wuhlheide. Damit schafft man optimale Bedingungen für die Zukunft. Eisern!

Unionfux: Union hat den Vertrag mit Rani Khedira verlängert. Er ist eine wichtige Säule im Mittelfeld und ein Führungsspieler. Eisern!

Icke: Das letzte Bundesligaspiel bei Augsburg steht an. Union will den Klassenerhalt feiern und den Abstand nach oben verbessern. Eisern!

Unionfux: Union beendet die Saison mit einem Sieg in Augsburg. Ilic trifft doppelt, Querfeld erzielt das Tor des Monats. Die Mannschaft zeigt Kampfgeist. Eisern!

Icke: Union trifft zum Saisonabschluss auf Bremen. Beide Teams kämpfen um Rangplätze. Union will Wiedergutmachung für die Hinspielniederlage. Eisern!

Unionfux: Union kämpft sich gegen Bremen zurück, erzielt den Ausgleich durch Benes. Die Mannschaft zeigt Moral, doch spielerisch bleibt Luft nach oben. Eisern!