zurück

HSV-Blog: Luka Vuskovic verabschiedet sich mit bewegenden Worten

Hamburg – Die Saison ist vorbei! Der HSV blickt auf eine insgesamt überzeugende Spielzeit zurück, die letztendlich im gesicherten Verbleib in der Liga endete.

Während für einige Spieler nun die WM bevorsteht und andere die Sommerpause genießen, laufen hinter den Kulissen bereits die Planungen für die nächste Saison auf Hochtouren.

In unserem HSV-Blog halten wir euch stets über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und weitere Entwicklungen aus dem Volkspark auf dem Laufenden.

In Hamburg heißt es Abschied nehmen: Luka Vuskovic (19) verabschiedete sich am Sonntag mit rührenden Worten vom HSV.

„Schon ab dem ersten Tag meiner Ankunft in Hamburg spürte ich etwas Einzigartiges. Die Zuneigung, die Leidenschaft und die Unterstützung – ihr habt mir sofort das Gefühl gegeben, angekommen zu sein. Dieses Trikot und die Nummer 44 im Volksparkstadion zu tragen, war eine große Ehre, die ich nie vergessen werde“, schrieb der Nachwuchsspieler auf Instagram.

Er richtete seinen Dank an die Teamkollegen, alle Mitarbeiter und die Fans. „Ihr habt mich durch Höhen und Tiefen begleitet und mir gezeigt, was dieser Verein wirklich bedeutet. Auch wenn ich nur eine Saison hier war, wird der HSV immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“

Wie der Klub am Freitag bekanntgab, werden der Hamburger SV und Saskia Breuer, die Leiterin des Frauenfußballs, ab der kommenden Spielzeit getrennte Wege gehen.

Der Vertrag von Breuer, der zum 30. Juni 2026 endet, wird nicht verlängert, teilte der Verein mit. Nach einer gründlichen Auswertung der letzten Saison und unter Berücksichtigung der Anforderungen der kommenden Spielzeit wurde gemeinsam mit der 43-Jährigen beschlossen, die Zusammenarbeit nach Saisonende zu beenden.

Saskia Breuer war im August 2024 zunächst als Koordinatorin im Frauenfußball zum HSV gestoßen und übernahm später die Leitung des Bereichs. Während ihrer Amtszeit konnte der HSV-Frauenfußball bedeutende Erfolge feiern, darunter den Aufstieg in die Bundesliga 2024/25 sowie den Klassenerhalt in der vergangenen Spielzeit.

Ein Eigengewächs bleibt dem Klub auf lange Sicht erhalten: Innenverteidiger Shafiq Nandja (19) hat seinen ersten Profivertrag beim HSV unterschrieben. Dies verkündeten die Rothosen am Donnerstagabend.

„Shafiq hat sich diesen Schritt durch harte Arbeit und Disziplin absolut verdient“, betonte Sportdirektor Claus Costa. Der Youngster habe sich mit konstant starken Leistungen im Profitraining präsentiert und bereits seine ersten Einsätze in der Bundesliga absolviert. „Die Vertragsverlängerung ist daher ein logischer nächster Schritt in seiner Entwicklung“, so Costa.

Auch Nandja selbst äußerte sich: „Als gebürtiger Hamburger, der viele Jahre im HSV-Nachwuchs verbracht hat, ist es ein Traum, diesen Vertrag zu unterschreiben. Ich bin stolz, dieses Etappenziel erreicht zu haben. Gleichzeitig weiß ich, dass ich gerade erst am Anfang stehe und weiterhin hart arbeiten muss, um mich langfristig in der Bundesliga zu etablieren.“

Ein erster Baustein für die kommende Spielzeit steht offenbar kurz bevor: Laut dem „Hamburger Abendblatt“ soll Kofi Amoako (21) am Donnerstag seinen obligatorischen medizinischen Check im Volksparkstadion absolvieren.

Wenn alles glatt läuft, wird der Transfer am Freitag offiziell bekanntgegeben, nachdem der Vertrag unterschrieben ist. Die Rothosen verpflichten den defensiven Mittelfeldspieler dank einer Ausstiegsklausel von Dynamo Dresden für rund zwei Millionen Euro.

Ein wichtiger Fels in der Mannschaft bleibt erhalten: Medienberichten zufolge steht HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes (33) unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung.

Nachdem sich sein Vertrag durch den Klassenerhalt automatisch bis 2027 verlängert hatte, soll der neue Kontrakt nun bis 2028 laufen. Es fehle lediglich noch die Unterschrift des Torhüters, berichten die Medien.

Der „Hamburger Morgenpost“ zufolge war eine Bedingung für die Vertragsverlängerung, dass Heuer Fernandes als klare Nummer eins in die neue Saison startet. Dieses Versprechen haben ihm die Verantwortlichen demnach gegeben.

Mit seinem letzten Saisontreffer hat Fabio Vieira (25) Bayer Leverkusen die Champions-League-Qualifikation vermasselt. Für sein Tor wurde er sowohl von den Mitspielern als auch von den HSV-Fans lautstark gefeiert. War das zugleich sein Abschied?

Der Leihspieler vom FC Arsenal würde eine Ablösesumme von 22 Millionen Euro kosten – für den HSV vermutlich zu teuer. Im Sommer wird sich zeigen, ob sich beide Klubs auf eine günstigere Variante einigen oder ob der Mittelfeldspieler die Rothosen verlässt.

Der 25-Jährige scheint sich in Hamburg jedenfalls sehr wohlgefühlt zu haben: „In dieser Saison war ich glücklich hier. Ich habe gespürt, dass die Fans mich wirklich lieben. Ob ich bleibe oder gehe – ich werde dem Klub immer dankbar sein, denn sie haben alles für mich gegeben. Am wichtigsten war, dass der HSV die Liga gehalten hat. Teil davon gewesen zu sein, freut mich sehr.“

Vieira möchte zunächst mit seiner Familie in den Urlaub fahren und den Fußball für eine Weile vergessen. Anschließend will er Gespräche mit Arsenal und seinen Beratern führen, um die beste Lösung für sich zu finden.

Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann (52) ein positives Resümee zur HSV-Saison. Trotz eines holprigen Starts hätten die Rothosen viel richtig gemacht, so der ehemalige Profi.

„Das war eine echte Mannschaft über die gesamte Spielzeit. Das haben sie heute erneut bewiesen. Polzin und seine Jungs haben als Aufsteiger herausragende Arbeit geleistet“, lobte Hamann.

Idealerweise bleibt er nur eine Randfigur: Schiedsrichter Tobias Stieler (44) wird das Duell zwischen Leverkusen und dem HSV in der BayArena leiten.

Bayer Leverkusen weist eine sehr positive Bilanz unter seiner Leitung auf: Von bislang 34 Spielen gewann die Werkself 27, verlor nur dreimal, dazu gab es vier Unentschieden.

Die Hamburger standen erst viermal unter Stielers Pfeife auf dem Platz, mit einer negativen Bilanz: ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen.

Es gilt als sicher, dass Luka Vuskovic (19) den HSV verlassen wird. Sein Name bleibt aber erhalten, denn ab September darf sein Bruder Mario (24) wieder im Training der Rothosen mitwirken und ab November sogar spielen.

„Ihm geht es gut. Er trainiert täglich, um bestmöglich fit zurückzukommen“, erklärte Luka in einem vereinseigenen Interview. „Wenn wir gegeneinander antreten, merke ich, dass er besser in Form ist.“

Mario kann seine Rückkehr kaum erwarten: „Ich sehe, wie sehr er den Verein liebt und es liebt, hier zu spielen und zu trainieren“, sagte er und zeigte sich überzeugt: „Das wird in der nächsten Saison richtig großartig.“

Positive Nachrichten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) konnte nach seiner Syndesmose-Verletzung am Mittwoch wieder voll am Mannschaftstraining teilnehmen. Ein Einsatz gegen Leverkusen erscheint möglich.

Nicolas Capaldo (27) musste wegen Rückenproblemen pausieren. Bei ihm wird die Entwicklung in den kommenden Tagen beobachtet. Ähnliches gilt für Robert Glatzel (32), der mit Wadenzerrung ebenfalls fraglich für Sonntag ist.

Jean-Luc Dompé (30) konnte in dieser Saison beim HSV nur selten auf dem Platz überzeugen. Vielmehr machte der Flügelspieler vor allem abseits des Rasens Schlagzeilen. Im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und zu einer Rekordstrafe verurteilt.

Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte der Franzose im Kader. Trainer Merlin Polzin (35) erklärte, Dompé habe sich nicht fit genug gefühlt, um der Mannschaft zu helfen – eine klare Aussage, die auch den Fans nicht entging.

So schrieb ein Anhänger auf X, er freue sich, wenn er bald am Strand liege und „Jean-Luc Dompé endlich Hamburg verlassen hat“. Doch der Profi reagierte prompt und kommentierte den Beitrag mit „My contract is 2027“ samt Kussmund-Emoji.

Unabhängig davon ist Dompés Zukunft beim HSV ungewiss, da er nicht an seine früheren Leistungen anknüpfen konnte und immer wieder verletzt ausfiel.

Der Wechsel von Daniel Peretz (24) zum FC Southampton entwickelt sich zunehmend als Volltreffer. Dank einer Serie von 20 ungeschlagenen Spielen erreichte der Torwart mit den Saints als Vierter die Aufstiegs-Playoffs in die Premier League, die erste Hürde ist somit genommen.

Nach einem torlosen Hinspiel stand am Dienstag das spannende Rückspiel gegen FC Middlesbrough an, das von großer Intensität geprägt war. Bereits in der fünften Minute musste Peretz den Ball aus dem Netz holen, doch sein Team glich kurz vor der Halbzeitpause aus.

Der deutsche Trainer Tonda Eckert (33) sorgte zuvor beinahe für einen Eklat, als er während eines klärenden Gesprächs mit dem Schiedsrichter gegenüber Middlesbrough-Coach Kim Hellberg (38) fast handgreiflich wurde, wurde aber gerade noch davon abgehalten.

Bis tief in die Verlängerung fiel kein Tor, doch kurz vor einem Elfmeterschießen erzielte Southampton den entscheidenden Treffer und steht somit im Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion. Dort treffen sie auf Hull City, den früheren Klub des ehemaligen HSV-Trainers Tim Walter (50).

Die Planungen beim HSV für die neue Saison laufen bereits. Dabei suchen die Rothosen auch nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und scheinen fündig geworden zu sein.

Laut „Sky“-Reporter Dennis Bayer haben die Hanseaten Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim ins Visier genommen. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von TSG 1899 Hoffenheim an Heidenheim ausgeliehen und überzeugt dort mit starken Leistungen.

Neben dem HSV soll auch der Aufsteiger FC Schalke 04 Interesse an Behrens zeigen. Die von Hoffenheim erwartete Ablösesumme von etwa fünf Millionen Euro gilt allerdings als zu hoch für die Knappen.

Eine große Ehre für Nicolas Capaldo (27)! Der Leistungsträger des HSV steht im vorläufigen Kader Argentiniens für die WM in den USA, Mexiko und Kanada. Der argentinische Verband veröffentlichte am Montag die 55-köpfige Liste.

Bisher spielte der 27-Jährige lediglich für die U23 des amtierenden Weltmeisters (neun Einsätze), ein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.

Ob Capaldo es in den endgültigen Kader schafft und zusammen mit Weltstar Lionel Messi (38) um den Titel kämpfen darf, bleibt abzuwarten.

Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) ist weiterhin offen: Der Vertrag des Außenverteidigers beim HSV läuft im Sommer aus, bislang konnten sich beide Seiten nicht auf eine Verlängerung einigen.

Wie das Portal „FussballTransfers.com“ berichtet, könnte der Franzose den Verein verlassen, aber in der Bundesliga bleiben. Borussia Mönchengladbach und Aufsteiger Schalke 04 sollen Interesse bekundet haben.

Auch ein Wechsel ins Ausland ist denkbar. So sollen unter anderem der FC Girona, Parma Calcio sowie ein Klub aus der französischen Ligue 1 mögliche Stationen sein.

Einen unvergesslichen Tag erlebte HSV-Talent Louis Lemke (16): Beim Heimsieg gegen Freiburg feierte er sein Profidebüt für die Rothosen – gleichzeitig eine besondere Premiere für den Klub.

Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist Lemke nun der jüngste Spieler in der Geschichte des HSV, der jemals in der Bundesliga eingesetzt wurde. Er löste damit Omar Megeed ab, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.

Neben Lemke gab auch Shafiq Nandja (19) sein Debüt bei den Profis.

Ein erfahrener Schiedsrichter wird die Partie leiten: Felix Zwayer (44) ist für das Duell zwischen dem HSV und Freiburg angesetzt.

Die Rothosen bestritten bereits 32 Spiele unter der Leitung des Berliners, mit einer positiven Bilanz von 14 Siegen, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.

Freiburg stand bislang 31-mal unter Zwayers Leitung, mit einer leicht negativen Bilanz von elf Siegen, acht Unentschieden und zwölf Niederlagen.

Ab Sommer trennen sich die Wege von HSV und Nachwuchsspieler Moritz Reimers (19). Der Flügelstürmer wechselt zu Holstein Kiel und Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag bekanntgab. Reimers unterschrieb an der Förde einen Vertrag bis 2030.

„Moritz hat konstant überdurchschnittliche Leistungen in den Nachwuchsteams des HSV und beim DFB gezeigt. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga hat er mit seiner auffälligen Spielweise sein großes Potenzial angedeutet“, lobte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48).

Reimers kam 2021 in den HSV-Nachwuchs und absolvierte seit dieser Saison 17 Spiele (zwei Tore, acht Vorlagen) für die U21 in der Regionalliga. Zudem spielte er sechsmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft.

„Die Gespräche mit Holstein Kiel verliefen von Anfang an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan und steht für mutigen Fußball sowie die Förderung junger Talente. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Holstein-Trikot aufzulaufen“, so Reimers.

Großer Jubel bei der U17 des HSV: Das Team von Trainer Tim Reddersen hat das Finale des Hamburger Pokals erreicht.

Im Halbfinale setzten sich die jungen Rothosen am Mittwochabend mit 1:0 gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli durch – Hüseyin Berk Cakallioglu erzielte den entscheidenden Treffer.

Das Finale steigt am 7. Juni gegen den USC Paloma.

Nach dem gesicherten Klassenerhalt plant der HSV bereits für die neue Saison. Dabei haben die Rothosen offenbar einen dänischen Mittelfeldspieler ins Visier genommen.

Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge beschäftigt sich der Klub mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der 21-Jährige steht noch bis 2029 unter Vertrag und dürfte mehrere Millionen Euro Ablöse kosten.

Zudem gibt es weitere Interessenten für Andersen. So soll der 1. FC Köln bereits im Winter auf ihn aufmerksam geworden sein.

Die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel gegen Freiburg hat begonnen. Allerdings fehlten am Mittwoch nicht alle Profis auf dem Trainingsplatz.

Otto Stange (19) musste wegen einer Erkältung pausieren, Jordan Torunarigha (28) trainierte nach einem Zusammenprall mit Ansgar Knauff (24) aus dem Frankfurt-Spiel im Kraftraum. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte jedoch an, dass Torunarigha am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen soll.

Auch bei Miro Muheim (28) gibt es gute Nachrichten: Nachdem zunächst ein Saison-Aus befürchtet wurde, kann er mittlerweile wieder individuell trainieren. Ein Einsatz am Sonntag gegen Leverkusen ist möglich, definitiv soll er am letzten Spieltag zurückkehren.

Luka Vuskovic (19) hat sich mit seinen herausragenden Leistungen beim HSV in den Vordergrund gespielt. Kein Wunder, dass die Rothosen den Kroaten gern behalten wollen. Zunächst haben jedoch die Tottenham Hotspur das Sagen.

Die Londoner kämpfen aktuell gegen den Abstieg in der Premier League. Bei einem Klassenerhalt soll Vuskovic jedoch unbedingt gehalten werden. Laut dem englischen Boulevardblatt „The Sun“ war zuletzt sogar Sportdirektor Johan Lange (46) in Hamburg, um über eine deutliche Gehaltserhöhung zu verhandeln.

Ob die Spurs den Spieler wirklich halten können, ist fraglich. Neben dem HSV haben auch zahlreiche Topvereine bereits Interesse bekundet.

HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) war am Montagabend in Dänemark vor Ort, um das Spiel zwischen FC Midtjylland und Viborg FF (3:3) zu beobachten. Dies teilte der dänische Sportjournalist Mathias Hauge Jacobsen via X mit.

Jacobsen vermutete den Grund für Costa’s Anwesenheit: Der HSV-Direktor soll sich Thomas Jörgensen (20) genauer angeschaut haben. „Er passt perfekt zum HSV“, schrieb Jacobsen.

Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich mit starken Leistungen auf den Radar zahlreicher Vereine gespielt – neben dem HSV interessiert sich auch die TSG Hoffenheim für den dänischen U21-Nationalspieler, dessen Vertrag in Viborg bis 2028 läuft. Sein Marktwert wird auf rund vier Millionen Euro geschätzt.

Ein herber Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nach seiner Syndesmose-Verletzung musste der Norweger nun erneut operiert werden, nachdem er sich im Training erneut am Sprunggelenk verletzte.

Der HSV teilte am Dienstag mit, dass der Youngster sich vor Kurzem eine weitere Sprunggelenksverletzung zugezogen hat. Anfang des Jahres war er bereits im Derby gegen den FC St. Pauli ausgefallen. Zuletzt hatte er es wieder ins Training geschafft und stand kurz vor seinem Comeback, jetzt folgt eine längere Zwangspause.

Der HSV kann endgültig mit einer weiteren Saison in der Bundesliga planen. Bei der Suche nach Verstärkungen steht auch ein neuer Stürmer im Fokus.

Nach Angaben von Sky haben die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Angreifer traf in dieser Spielzeit bereits 17-mal und führt gemeinsam mit Magdeburgs Mateusz Zukowski die Torjägerliste der 2. Bundesliga an.

Futkeu wird Fürth nach der Saison verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und will den Stürmer gewinnbringend verkaufen. Bei einem Marktwert von fünf Millionen Euro dürfte der Transfer kein Problem darstellen.

Ein erfahrener Schiedsrichter an der Pfeife: Deniz Aytekin (47) wird das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten.

Unter seiner Leitung bestritten die Frankfurter bisher 38 Spiele mit einer leicht negativen Bilanz von 13 Siegen, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.

Beim HSV sieht die Bilanz sogar noch düsterer aus: Von 34 Partien konnten die Rothosen nur acht gewinnen, spielten neunmal unentschieden und verloren 17-mal.

Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) noch auf dem Spielfeld zusammen.

Die Spielerin wurde medizinisch versorgt und ins Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) gebracht.

Der Verein gab inzwischen via X Entwarnung: Doucoure war beim Verlassen des Stadions im Krankenwagen bereits ansprechbar und stabil.

Der HSV könnte im Sommer eines seiner vielversprechenden Talente verlieren. Wie mehrere Online-Portale, darunter „transfers_nl“, berichten, hat der niederländische Meister PSV Eindhoven Fábio Baldé (20) auf dem Zettel. Auch einige portugiesische Spitzenklubs zeigen Interesse.

Beim PSV bereitet man sich auf die Abgänge von Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach geeigneten Ersatzspielern. Baldé könnte diese Rolle übernehmen, da er sowohl als Flügelspieler als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann.

Der gebürtige Hamburger hat beim HSV noch einen Vertrag bis Sommer 2029, besitzt aber eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Sein Marktwert wird aktuell auf etwa drei Millionen Euro geschätzt.

Endlich zurück auf dem Platz: Luka Vuskovic (19) ist am Dienstag nach seiner Knieprellung zur Mannschaft zurückgekehrt und absolvierte eine individuelle Trainingseinheit mit Reha-Coach Sebastian Capel.

„Wir hoffen, die Belastung bei ihm jetzt Schritt für Schritt steigern zu können. Wir wollen ihn vernünftig aufbauen. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, daher müssen wir genau abwägen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach der Einheit. „Es gibt uns ein gutes Gefühl, dass seine Schmerzen nachgelassen haben, er Fortschritte macht und unbedingt wieder auf den Platz will.“

Ob Vuskovic am Samstag (15:30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt schon wieder zum Einsatz kommen kann, ist noch unklar.

Voll im Mannschaftstraining dabei waren hingegen Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30). Kapitän Yussuf Poulsen (31) trainierte noch etwas reduziert. „Bei Yussi war es heute noch etwas leichter. Wir werden ihn in dieser Saison wahrscheinlich nicht mehr voll fit bekommen, aber er gibt alles, um der Mannschaft zu helfen“, sagte Polzin und schloss Einsätze über 90 Minuten aus.

Zudem wurden die Belastungen bei Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) am Dienstag genau gesteuert.

Der HSV sucht weiterhin nach einem Nachfolger für Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der den Klub Anfang Januar nach Vorwürfen sexueller Belästigung verlassen hatte.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung, in der die finale Entscheidung getroffen wird, ist bereits angesetzt.

Sportdirektor Claus Costa (41) wurde ebenfalls Chancen auf eine Beförderung eingeräumt, doch laut Bericht deutet inzwischen alles darauf hin, dass der Verein eine externe Lösung bevorzugt.

Süße Neuigkeiten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Dies bestätigte der Angreifer nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im „Sky“-Interview.

Seinen Jubel nach seinem Elfmetertor zum zwischenzeitlichen Ausgleich widmete Glatzel bereits dem neuen Familienmitglied – er steckte sich den Ball unter das Trikot und machte die typische Nuckel-Geste.

Glatzel und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Dieses Mal wird es ein Junge, sagte der Stürmer.

Die Leitung des Bundesliga-Topspiels zwischen HSV und Hoffenheim übernimmt Schiedsrichter Robert Schröder (40).

Unter seiner Leitung bestritten die Rothosen bisher sieben Spiele mit einer leicht negativen Bilanz: zwei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.

Hoffenheim hat mit Schröder eine leicht positive Bilanz vorzuweisen: vier Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen.

HSV-Profi Philip Otele wurde nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Dies entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.

Die Rothosen hatten Einspruch eingelegt. Am Freitag fand am DFB-Campus in Frankfurt die mündliche Verhandlung statt, bei der neben Otele auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Direktor Recht & Organisation) anwesend waren.

Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) kassierte der HSV in zwei Spielen sieben Gegentore. Wie stabil ist die Mannschaft in den entscheidenden Phasen?

Neben dem Innenverteidiger fehlen im Duell gegen die TSG Hoffenheim auch Miro Muheim (28, Sprunggelenksverletzung) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Auch der Einsatz von Sambi Lokonga (26) ist fraglich. Cheftrainer Merlin Polzin (35) zeigte sich dennoch überzeugt, dass das Team die Ausfälle, besonders in der Defensive, kompensieren kann.

„Es bringt nichts, dem nachzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Spieler, die in der Dreier- oder Fünferkette stehen, dass sie das als Einheit auffangen“, erklärte Polzin auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Es gehe nicht darum, jemanden zu ersetzen, sondern auf der jeweiligen Position mit den eigenen Stärken „gut zu verteidigen und Lösungen zu finden“.

1. Bundesliga Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Saisonende auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Rang 16 darf in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.